Wir wollen unsere Schule
verstehen als ein „Haus des Lernens“ und einen „Ort der
Begegnung“.
In unserem „Haus des Lernens und
der Begegnung“ sind wir alle Lernende, in ihm soll sich
gegenseitiges Vertrauen entwickeln als Voraussetzung für
unser gemeinsames Lernen.
So hat das Kinderparlament
dieser Schule beispielsweise folgende Regeln für das
gemeinsame Spielen und Arbeiten erarbeitet:
- Wie man andere Kinder stark machen kann?
- sagen, wenn man etwas gut fand
- üben, was Schwierigkeiten macht
- jemanden aufmuntern: "Versuch`s doch noch einmal,
du kannst doch auch ..."
- erzählen, dass man auch erst keinen Mut hatte
- Freundschaft anbieten
- trösten, wenn sich jemand weh getan hat
- jemanden beschützen, wenn andere ihn ärgern
- ehrlich sein, auch unangenehme Dinge sagen, damit das
Kind sich ändern kann
- das Kind in einer schwierigen Situation nicht alleine
lassen, sondern begleiten
- bei Hand- oder Fußball den Ball abgeben, auch wenn das
Kind zu den "schwachen Spielern" zählt
- wenn sich das Kind alleine vor etwas fürchtet,
mit ihm gehen
- wenn das Kind beim Spielen Pech hat, es nicht
aufziehen, sondern Vertrauen aussprechen (zum
Beispiel durch die Wahl in die eigene Mannschaft)
- von eigenen Sachen etwas abgeben oder leihen
- wenn ein Kind wütend ist, es nicht auch noch ärgern
- keinen Sündenbock suchen, sondern gemeinsam die
Verantwortung übernehmen
- andere an richtiges Verhalten erinnern und nicht petzen
- kleine Hilfen geben, aber nicht die ganze Lösung sagen
- erklären, wie man selbst eine Lösung gefunden hat
- die Entschuldigung eines anderen annehmen
|